Archiv der Kategorie: Engagement

Aktion „Tihange abschalten!“

WP_20170208_09_43_55_Pro[2755]Drei Schülerinnen aus der Klasse 6 haben vor Weihnachten eine Aktion gestartet, die sich für die Abschaltung des Atomkraftwerkes in Tihange einsetzt. Alle Mitglieder der Schulgemeinschaft waren aufgerufen, sich an der Aktion zu beteiligen. Über 500 Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern sind diesem Aufruf gefolgt. Sie alle haben sich an der Postkartenaktion beteiligt und auf diesem Wege den Politikern in Belgien gezeigt, was sie von deren Atompolitik halten. Außerdem haben die Aktiven sich mit einem entsprechenden Plakat fotografieren lassen. Aus allen Fotos wurde nun eine Collage erstellt, die deutlich macht, dass sich die Schulgemeinschaft klar gegen das AKW in Tihange positioniert. Das gerahmte Poster ist im Eingangsbereich nun sichtbar. Die SV dankt dem Förderkreis, welcher die Kosten für den Druck und den Rahmen des Plakats übernommen hat.

Erfolgreiche Sammelaktion für die Tafel

spendenHeute morgen konnten wir wieder über zwanzig große Kartons mit Lebensmitteln füllen.
Außerdem wurde unglaublich viel Spielzeug, Kuscheltiere und Bücher gespendet. Damit konnten zahlreiche weitere Kartons gefüllt werden.
Auch morgen, am Tag der offenen Tür, besteht die Möglichkeit, Spenden abzugeben.

Wir danken allen Spendern!!

Protestaktion „Tihange abschalten“

tihangeAuf Initiative von drei Schülerinnen aus der Jahrgangsstufe 6 organisiert die Schülervertretung eine Aktion, die sich für die Abschaltung des Atomkraftwerkes im belgischen Tihange einsetzt.
Ziel der Protestaktion ist es, einerseits die Schülerschaft für das Thema zu sensibilisieren und aufzuklären. Daher haben die Initiatorinnen auch einen umfassenden Infostand vorbereitet, welcher im Foyer aufgestellt wurde.
Doch der Protest und die Unzufriedenheit mit der belgischen Regierung werden außerdem durch eine Foto- und eine Briefaktion deutlich gemacht. Alle Schülerinnen und Schüler sind aufgerufen, ihr „Gesicht gegen Tihange“ zu zeigen. Dazu lassen sie sich fotografieren, wie sie ein Plakat mit der Aufschrift „Tihange abschalten“ hochhalten. Aus allen Fotos wird eine Bildcollage erstellt.
Bei der Briefaktion geht es darum, dass der zuständige Minister möglichst viele Postkarten erhält, die ihm die Wut der Schülerinnen und Schüler zeigt.
Auch interessierte Eltern haben die Gelegenheit sich an der Aktion zu beteiligen. In den beiden großen Pausen wird die Aktion realisiert. Eine weitere Möglichkeit bietet sich am Tag der offenen Tür, wo die Protestaktion ebenfalls vorgesellt wird.

Auch in der Zeitung wird bereits über die Protestaktion der SV berichtet: hier der Link zum Artikel

http://epaper.supersonntag.de/ausgaben/pdfdownload.php?datum=20161207&ausgabe=ssv-b2&seite=18&pdf=dtipage-16001801.pdf

Peernetzwerk „JETZT!“

Die beiden Schülerinnen Anna Kessler und Nele Altana haben vom 30. September bis zum 2. Oktober am Konzeptionsworkshop des Peernetzwerkes „JETZT!“ teilgenommen. Dieses Mal fand er in Magdeburg statt. Dieses Netzwerk ist ein Zusammenschluss engagierter Jugendlicher zwischen 16 und 23 Jahren. Innerhalb dieses Netzwerkes können sich die Jugendlichen zum Moderator ausbilden lassen und werden anschließend bundesweit eingesetzt, um Workshops an Schulen zu halten. Ziel ist es, dass bundesweit engagiertes und couragiertes Handeln systematisch gefördert wird.

Unterstützt und gefördert wird das Netzwerk vom Bündnis für Demorkatie und Toleranz. Mehr Infos gibt es im Internet unter www.buendnis-toleranz.de

Bundesweite Auszeichnung für demokratisches Engagement

dh5Im bayerischen Tutzing wurden erneut Schülerinnen und Schüler vom „Förderprogramm Demokratisch Handeln“ im Rahmen der „Lernstatt Demokratie“ für ihr beispielgebendes politisches Engagement ausgezeichnet. Es reisten rund 110 Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Lehrkräften und Begleitpersonen nach Tutzing in die Akademie für Politische Bildung, um ihre Projekte zu präsentieren. Gemeinsame Workshops ermöglichten Gespräche über die bisherige Erfahrung von Demokratie sowie Ideen für neue Demokratie-Projekte in der Schule. Oftmals wurden im Verlauf der Veranstaltung – unter anderem von Gästen aus Politik und Zivilgesell- schaft – die kreativen und engagierten Projekte der Kinder und Jugendlichen hervorgehoben, anerkannt und gewürdigt.

Aus insgesamt 268 eingereichten Bewerbungen von Schulen und Jugendinitiativen aus dem gesamten Bundesgebiet zeichnete eine Fachjury 58 als beispielgebend aus.

Ausgezeichnet wurde unter anderem das Projekt „Fremd, nicht bei uns“ des Carolus-Magnus-Gymnasiums Übach-Palenberg, das aufzeigt, wie Demokratie im Alltag von Kindern und Jugendlichen gelebt und erprobt werden kann. Gewürdigt wurde die Tatsache, dass die Schülervertretung des Carolus-Magnus-Gymnasiums angestoßen hat, jugendliche Flüchtlinge zu unterstützen, die mit dem Beginn des laufenden Schuljahres an ihre Schule kamen und dort die fünfte bis neunte Klasse besuchen.

Dabei haben die Schüler Patenschaften und Hausaufgabenhilfen initiiert und sie haben Spenden für den zusätzlichen Kauf von Schulmaterial gesammelt.

Für die Delegation der SV war es ein beeindruckendes Erlebnis und wir danken den Organisatoren für ihre tolle Veranstaltung.

(Text und Bild: Günther von Fricken)

Rückblick Europatag 2016

logo2Der diesjährige Europatag wurde am Carolus-Magnus-Gymnasium unter dem Motto ‚Ankommen in Europa – Integration von Flüchtlingen – Herausforderungen meistern, Chancen nutzen’ am Montag, dem 9. Mai 2016 zusammen mit der Partnerschule aus Landgraaf, dem Charlemagne Collège, gefeiert.DSCF8503

Seit August 2015 hat die Schule 36 SchülerInnen der Internationalen Förderklasse (IFK-SchülerInnen) aufgenommen; sie kommen aus Afghanistan, Syrien, Albanien, Mazedonien, Guinea usw.. Die meisten von ihnen sind mir ihren Familien nach Übach-Palenberg gekommen. Zwei Schüler leben jedoch alleine in Übach-Palenberg und werden durch Betreuer begleitet. Weiterlesen

CMG-Integrationsprojekt – 7. Treffen

ingenieureAm Dienstag, den 31. Mai 2016 war es wieder so weit. Die Schüler und Flüchtlinge des Carolus-Magnus-Gymnasiums haben wieder viel gesägt, gebohrt und Schweiß vergossen.

Am Anfang der Stunde haben wir mit den Studenten von der RWTH das Projekt Gazebo’s reflektiert. Wir haben am Zahnrad der Ziele überprüft, ob wir uns Wünsche, die wir am Anfang des Projekts auf Karten geschrieben haben, erfüllt haben. Unsere Wünsche waren beispielsweise mehr Selbstvertrauen zu erlangen oder Kontakte knüpfen. Danach haben wir uns in die Gruppen zusammengesetzt und weiter an unseren Windrädern gebaut. Die Gruppen wurden zu Beginn des Experiments in zwei Teams aufgeteilt. Team Rotor und Team Generator. Während Team Rotor sich um den Bau des Rotors kümmerte, beschäftigte sich Team Generator mit der Enerieübertragung von Beweungsenergie in elektrische Energie. Für das Windrad wurden zwei Drehstühle verwendet. Auf einen Stuhl hat das Team Rotor eine Holzplatte auf die Sitzfläche des Stuhls und auf diese zwei Regentonnenhälften geschraubt. An einem anderen Stuhl wurde die Sitzfläche des Drehstuhls abgeschraubt und an dem darunterliegenden Rohr ein Dynamo befestigt. Später haben wir die beiden Stühle verbunden, indem wir die beiden Rohre der Stühle mit einem Fahrradschlauch verbunden haben. Wurde der Rotor-Stuhl nun durch den Wind angetrieben, begann auch der zweite Stuhl sich zu drehen.
Zum Schluss haben wir unsere Windräder vorgestellt. Obwohl manche Windräder nicht funktioniert haben, hatten alle während des Projekts viel Spaß und sind als „große Gruppe“ noch enger zusammengewachsen.

Zum Abschluss des Tages haben wir uns in neu zusammengesetzten Gruppen mit dem nächsten Thema, der Solarthermie, befasst.
In diesem Projekt wurde aber „der Spieß“ umgedreht: wir haben Arbeitsblätter in der Muttersprache der Flüchtlingskinder bekommen und sie sollten die Texte für uns ins Deutsche übersetzen. Jedenfalls steht fest, dass die nächsten Wochen interessant werden und wir weiterhin viel Spaß haben werden.
Hope Akpanya / Klasse 9b

Jugendkongress „Demokratie gestalten – Toleranz leben“

juko 1Die Gruppe „CMG: refugees welcome“ und die Schülervertretung des Carolus-Magnus-Gymnasiums aus Übach-Palenberg hat am bundesweiten BfDT-Jugendkongress „Demokratie gestalten – Toleranz leben“ in Berlin teilgenommen.

Unter dem Motto „Demokratie gestalten – Toleranz leben“ hatte das von der Bundesregierung gegründete Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) zum diesjährigen Jugendkongress nach Berlin eingeladen.

In über 70 Workshops und Außenforen haben sich rund 450 Jugendliche zwischen 16 und 20 Jahren aus ganz Deutschland mit zivilgesellschaftlichem Engagement und Fragen der Partizipation von Jugendlichen beschäftigt. Gemeinsam wurden so vielfältige Themen wie Herausforderungen in der Arbeit mit Geflüchteten, Salafismus, Sensibilisierung gegen Rechtsextremismus, Homophobie, Konfliktmanagement oder Öffentlichkeitsarbeit bearbeitet.

Von „CMG: refugees welcome“ und der Schülervertretung des Carolus-Magnus-Gymnasiums sind in diesem Jahr insgesamt zwölf Jugendliche nach Berlin gereist, um sich mit anderen jungen Engagierten auszutauschen und neue Anregungen für ihr eigenes Engagement zu erhalten. Der Kongress bot den Jugendlichen die Gelegenheit, über verschiedene Themen zu diskutieren und sich für das eigene Engagement weiter zu professionalisieren.

Den Schülern war es wichtig, der Öffentlichkeit gemeinsam mit dem BfDT zu zeigen, dass Jugendliche großes Interesse daran haben, sich für unsere Gesellschaft und unsere Demokratie einzusetzen und dass sie sich bereits jetzt auf vielfältige Weise engagieren.

GIPS 2016

gipsAuch in diesem Jahr fand für die Klassen 6 wieder das Projekt „GIPS“ statt. Die niederländische Organisation GIPS – Gehandicapten Informatie Project Scholen Spelen & Leren führt mit viel Engagement Projekte mit Schülern durch, die ihnen ein realistisches Bild von Menschen mit Behinderungen vermitteln. An jeweils zwei Freitagen konnten alle Schüler der Jahrgangsstufe 6 mehr über den Alltag unserer Gäste erfahren, die über ihre Behinderungen sowohl im Rahmen von praktischen Übungen als auch in kleinen Gesprächs- und Fragerunden informierten. So haben die Schüler nicht nur gelernt, Rollstuhl zu fahren, mit einem Blindenstock Hindernisse zu umgehen oder sich mit einer Hand die Schuhe zu binden, sondern auch mehr über persönliche Geschichten und Alltagserfahrungen von Menschen mit Behinderungen gelernt.

Liebes GIPS-Team, wir waren wieder begeistert von Ihrem Projekt und bedanken uns ganz herzlich für Ihre engagierte Arbeit mit den Klassen 6a-c! Wir freuen uns schon darauf, Sie und Euch auf unserem Schuljahresabschlussfest am 5. Juli wieder begrüßen zu dürfen!

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

hattingen1Das Projekt“Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage“ lud uns zum dreitägigen Workshop-Wochenende nach Hattingen ein. Dort fand das Landestreffen in NRW statt. Eine Delegation der SV nahm auf daran teil.
Die Schülerinnnen Paula Fahl und Carolin Hoffmann berichten:
„Wir verbrachten ein paar schöne Tage im Jugendbildungszentrum Hattingen und nahmen an Workshops zu Themen wie z.B. Homophobie oder Musik in der rechten Szene teil. Unter anderem wurde überlegt, wie wir in Zukunft, Projekte an unseren Schulen planen könnten. Wir sammelten viele neue Eindrücke und gute Ideen, die vielleicht bald umgesetzt werden können. “
Der Dank gilt dem Förderkreis der Schule, der die Fahrtkosten übernommen hat.

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