Archiv der Kategorie: Engagement

Peernetzwerk „JETZT!“

Die beiden Schülerinnen Anna Kessler und Nele Altana haben vom 30. September bis zum 2. Oktober am Konzeptionsworkshop des Peernetzwerkes „JETZT!“ teilgenommen. Dieses Mal fand er in Magdeburg statt. Dieses Netzwerk ist ein Zusammenschluss engagierter Jugendlicher zwischen 16 und 23 Jahren. Innerhalb dieses Netzwerkes können sich die Jugendlichen zum Moderator ausbilden lassen und werden anschließend bundesweit eingesetzt, um Workshops an Schulen zu halten. Ziel ist es, dass bundesweit engagiertes und couragiertes Handeln systematisch gefördert wird.

Unterstützt und gefördert wird das Netzwerk vom Bündnis für Demorkatie und Toleranz. Mehr Infos gibt es im Internet unter www.buendnis-toleranz.de

Bundesweite Auszeichnung für demokratisches Engagement

dh5Im bayerischen Tutzing wurden erneut Schülerinnen und Schüler vom „Förderprogramm Demokratisch Handeln“ im Rahmen der „Lernstatt Demokratie“ für ihr beispielgebendes politisches Engagement ausgezeichnet. Es reisten rund 110 Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Lehrkräften und Begleitpersonen nach Tutzing in die Akademie für Politische Bildung, um ihre Projekte zu präsentieren. Gemeinsame Workshops ermöglichten Gespräche über die bisherige Erfahrung von Demokratie sowie Ideen für neue Demokratie-Projekte in der Schule. Oftmals wurden im Verlauf der Veranstaltung – unter anderem von Gästen aus Politik und Zivilgesell- schaft – die kreativen und engagierten Projekte der Kinder und Jugendlichen hervorgehoben, anerkannt und gewürdigt.

Aus insgesamt 268 eingereichten Bewerbungen von Schulen und Jugendinitiativen aus dem gesamten Bundesgebiet zeichnete eine Fachjury 58 als beispielgebend aus.

Ausgezeichnet wurde unter anderem das Projekt „Fremd, nicht bei uns“ des Carolus-Magnus-Gymnasiums Übach-Palenberg, das aufzeigt, wie Demokratie im Alltag von Kindern und Jugendlichen gelebt und erprobt werden kann. Gewürdigt wurde die Tatsache, dass die Schülervertretung des Carolus-Magnus-Gymnasiums angestoßen hat, jugendliche Flüchtlinge zu unterstützen, die mit dem Beginn des laufenden Schuljahres an ihre Schule kamen und dort die fünfte bis neunte Klasse besuchen.

Dabei haben die Schüler Patenschaften und Hausaufgabenhilfen initiiert und sie haben Spenden für den zusätzlichen Kauf von Schulmaterial gesammelt.

Für die Delegation der SV war es ein beeindruckendes Erlebnis und wir danken den Organisatoren für ihre tolle Veranstaltung.

(Text und Bild: Günther von Fricken)

Rückblick Europatag 2016

logo2Der diesjährige Europatag wurde am Carolus-Magnus-Gymnasium unter dem Motto ‚Ankommen in Europa – Integration von Flüchtlingen – Herausforderungen meistern, Chancen nutzen’ am Montag, dem 9. Mai 2016 zusammen mit der Partnerschule aus Landgraaf, dem Charlemagne Collège, gefeiert.DSCF8503

Seit August 2015 hat die Schule 36 SchülerInnen der Internationalen Förderklasse (IFK-SchülerInnen) aufgenommen; sie kommen aus Afghanistan, Syrien, Albanien, Mazedonien, Guinea usw.. Die meisten von ihnen sind mir ihren Familien nach Übach-Palenberg gekommen. Zwei Schüler leben jedoch alleine in Übach-Palenberg und werden durch Betreuer begleitet. Weiterlesen

CMG-Integrationsprojekt – 7. Treffen

ingenieureAm Dienstag, den 31. Mai 2016 war es wieder so weit. Die Schüler und Flüchtlinge des Carolus-Magnus-Gymnasiums haben wieder viel gesägt, gebohrt und Schweiß vergossen.

Am Anfang der Stunde haben wir mit den Studenten von der RWTH das Projekt Gazebo’s reflektiert. Wir haben am Zahnrad der Ziele überprüft, ob wir uns Wünsche, die wir am Anfang des Projekts auf Karten geschrieben haben, erfüllt haben. Unsere Wünsche waren beispielsweise mehr Selbstvertrauen zu erlangen oder Kontakte knüpfen. Danach haben wir uns in die Gruppen zusammengesetzt und weiter an unseren Windrädern gebaut. Die Gruppen wurden zu Beginn des Experiments in zwei Teams aufgeteilt. Team Rotor und Team Generator. Während Team Rotor sich um den Bau des Rotors kümmerte, beschäftigte sich Team Generator mit der Enerieübertragung von Beweungsenergie in elektrische Energie. Für das Windrad wurden zwei Drehstühle verwendet. Auf einen Stuhl hat das Team Rotor eine Holzplatte auf die Sitzfläche des Stuhls und auf diese zwei Regentonnenhälften geschraubt. An einem anderen Stuhl wurde die Sitzfläche des Drehstuhls abgeschraubt und an dem darunterliegenden Rohr ein Dynamo befestigt. Später haben wir die beiden Stühle verbunden, indem wir die beiden Rohre der Stühle mit einem Fahrradschlauch verbunden haben. Wurde der Rotor-Stuhl nun durch den Wind angetrieben, begann auch der zweite Stuhl sich zu drehen.
Zum Schluss haben wir unsere Windräder vorgestellt. Obwohl manche Windräder nicht funktioniert haben, hatten alle während des Projekts viel Spaß und sind als „große Gruppe“ noch enger zusammengewachsen.

Zum Abschluss des Tages haben wir uns in neu zusammengesetzten Gruppen mit dem nächsten Thema, der Solarthermie, befasst.
In diesem Projekt wurde aber „der Spieß“ umgedreht: wir haben Arbeitsblätter in der Muttersprache der Flüchtlingskinder bekommen und sie sollten die Texte für uns ins Deutsche übersetzen. Jedenfalls steht fest, dass die nächsten Wochen interessant werden und wir weiterhin viel Spaß haben werden.
Hope Akpanya / Klasse 9b

Jugendkongress „Demokratie gestalten – Toleranz leben“

juko 1Die Gruppe „CMG: refugees welcome“ und die Schülervertretung des Carolus-Magnus-Gymnasiums aus Übach-Palenberg hat am bundesweiten BfDT-Jugendkongress „Demokratie gestalten – Toleranz leben“ in Berlin teilgenommen.

Unter dem Motto „Demokratie gestalten – Toleranz leben“ hatte das von der Bundesregierung gegründete Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) zum diesjährigen Jugendkongress nach Berlin eingeladen.

In über 70 Workshops und Außenforen haben sich rund 450 Jugendliche zwischen 16 und 20 Jahren aus ganz Deutschland mit zivilgesellschaftlichem Engagement und Fragen der Partizipation von Jugendlichen beschäftigt. Gemeinsam wurden so vielfältige Themen wie Herausforderungen in der Arbeit mit Geflüchteten, Salafismus, Sensibilisierung gegen Rechtsextremismus, Homophobie, Konfliktmanagement oder Öffentlichkeitsarbeit bearbeitet.

Von „CMG: refugees welcome“ und der Schülervertretung des Carolus-Magnus-Gymnasiums sind in diesem Jahr insgesamt zwölf Jugendliche nach Berlin gereist, um sich mit anderen jungen Engagierten auszutauschen und neue Anregungen für ihr eigenes Engagement zu erhalten. Der Kongress bot den Jugendlichen die Gelegenheit, über verschiedene Themen zu diskutieren und sich für das eigene Engagement weiter zu professionalisieren.

Den Schülern war es wichtig, der Öffentlichkeit gemeinsam mit dem BfDT zu zeigen, dass Jugendliche großes Interesse daran haben, sich für unsere Gesellschaft und unsere Demokratie einzusetzen und dass sie sich bereits jetzt auf vielfältige Weise engagieren.

GIPS 2016

gipsAuch in diesem Jahr fand für die Klassen 6 wieder das Projekt „GIPS“ statt. Die niederländische Organisation GIPS – Gehandicapten Informatie Project Scholen Spelen & Leren führt mit viel Engagement Projekte mit Schülern durch, die ihnen ein realistisches Bild von Menschen mit Behinderungen vermitteln. An jeweils zwei Freitagen konnten alle Schüler der Jahrgangsstufe 6 mehr über den Alltag unserer Gäste erfahren, die über ihre Behinderungen sowohl im Rahmen von praktischen Übungen als auch in kleinen Gesprächs- und Fragerunden informierten. So haben die Schüler nicht nur gelernt, Rollstuhl zu fahren, mit einem Blindenstock Hindernisse zu umgehen oder sich mit einer Hand die Schuhe zu binden, sondern auch mehr über persönliche Geschichten und Alltagserfahrungen von Menschen mit Behinderungen gelernt.

Liebes GIPS-Team, wir waren wieder begeistert von Ihrem Projekt und bedanken uns ganz herzlich für Ihre engagierte Arbeit mit den Klassen 6a-c! Wir freuen uns schon darauf, Sie und Euch auf unserem Schuljahresabschlussfest am 5. Juli wieder begrüßen zu dürfen!

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

hattingen1Das Projekt“Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage“ lud uns zum dreitägigen Workshop-Wochenende nach Hattingen ein. Dort fand das Landestreffen in NRW statt. Eine Delegation der SV nahm auf daran teil.
Die Schülerinnnen Paula Fahl und Carolin Hoffmann berichten:
„Wir verbrachten ein paar schöne Tage im Jugendbildungszentrum Hattingen und nahmen an Workshops zu Themen wie z.B. Homophobie oder Musik in der rechten Szene teil. Unter anderem wurde überlegt, wie wir in Zukunft, Projekte an unseren Schulen planen könnten. Wir sammelten viele neue Eindrücke und gute Ideen, die vielleicht bald umgesetzt werden können. “
Der Dank gilt dem Förderkreis der Schule, der die Fahrtkosten übernommen hat.

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Benefizschwimmen von 100,5 DAS HITRADIO 2016

DSC_0063Auch in diesem Jahr hat das CMG am Benefizschwimmen von 100,5 DAS HITRADIO teilgenommen. Unsere Schülerinnen und Schüler haben insgesamt über 10.000 Bahnen erschwommen, eine überragende Leistung! Herzlichen Dank an alle Schwimmer, die für „Unsere Kinder“ in Übach-Palenberg alles gegeben haben!

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Scheck für Aktion „Unsere Kinder“

1bBürgermeister Wolfgang Jungnitsch (3.v.r.) konnte sich über einen Scheck des Carolus-Magnus-Gymnasiums Übach-Palenberg von 1.200 Euro für seine Aktion „Unsere Kinder“ freuen. Überreicht wurde er im Rathaus von Schülersprecher Lukas Bärwald (3.v.l.) und seinen Stellvertreterinnen Annika Wunsch, Anna Fischer, Nele Altana sowie SV-Lehrer Christoph Schlagenhof (v.l.n.r.). Das Geld ist das Ergebnis eines sehr erfolgreichen Spendenlaufs im Juni letzten Jahres von fast 500 Schülerinnen und Schüler der Schule in Kooperation mit deren niederländischen Partnerschule „Charlemagne College Landgraaf“. Als Ergebnis des Laufs konnten sie stolze 12.000 Euro an Spendengeldern verbuchen. Hiervon gehen 10 Prozent an die Aktion „Unsere Kinder“, 50 Prozent an „Ärzte ohne Grenzen“ und 40 Prozent an den Förderkreis des Gymnasiums. „Ich bin euch sehr dankbar, dass ihr uns unterstützt. Für eure Spende ganz, ganz herzlichen Dank“, meinte Jungnitsch, als er den Scheck entgegennahm.

Annika Wunsch, Anna Fischer, Lukas Bärwald, Nele Altana und SV-Lehrer Christoph Schlagenhof (v.l.n.r.) übergeben einen Scheck von 1.200 Euro für die Aktion „Unsere Kinder“ an Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch (3.v.r.)

Annika Wunsch, Anna Fischer, Lukas Bärwald, Nele Altana und SV-Lehrer Christoph Schlagenhof (v.l.n.r.) übergeben einen Scheck von 1.200 Euro für die Aktion „Unsere Kinder“ an Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch (3.v.r.)

„Kickoff“ zum Johanniter-Schulsanitätsdienst am Carolus-Magnus-Gymnasium in Übach-Palenberg

Mit der Übergabe eines Notfall-Rucksacks als notwendige Grundausstattung an das neue Schulsanitätsdienst-Team im Carolus-Magnus-Gymnasium in Übach-Palenberg startet offiziell der von der Johannitern betreute Schulsanitätsdienst (SSD) an der Schule. Damit ist das neue zwölfköpfige Schulsanitätsdienst-Team der Schule mit der notwendigen Grundausstattung ausgerüstet und kann im Notfall Erste Hilfe leisten.
Bereits im Voraus konnten sich interessierte Schüler bei den Johannitern ausbilden lassen. So sind bereits sechs der Schüler im SSD-Team des Gymnasiums ausgebildete Schulsanitäter und Laurin Zilgens sogar ausgebildeter Schulsanitätsdienst-Leiter der Johanniter-Jugend.
Zum offiziellen Start des schuleigenen Sanitätsdienst kamen der SSD-Koordinator Jens von den Berken und Pressesprecherin Beate Wunsch vom Regionalverband der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) in die Schule und übergaben die Grundausrüstung in Anwesenheit der stellvertretenden Schulleiterin Dr. Renate Schwab sowie des Betreuungslehrers SSD Christoph Schlagenhof.
Die Organisation erfolgt nach der bewährten Struktur der Johanniter-Jugend. Der Betreuungslehrer hält den Kontakt zur Schulleitung und zum Kollegium, während die Schüler sich innerhalb der SSD-AG selbst organisieren und von einem SSD-Leiter in Verbindung mit der Johanniter-Jugend angeleitet werden. „Heutzutage ist dies unkompliziert über Whatsapp-Gruppen möglich“, so Jens von den Berken von den Johannitern: „Damit ist der Draht zu den Schülern sehr kurz.“ Zusätzlich sind drei Schüler regelmäßig auch bei Jugendgruppenstunden in Aachen mit dabei.
Über die Ausbildung und stetige Betreuung hinaus stellen die Johanniter den Schülern zum Start einen Rucksack mitsamt dem benötigten notfallmedizinischen Inhalt im Wert von 200 Euro zur Verfügung. Die Ausbildung der Schulsanitäter und der Rucksack sind konzeptionell aufeinander abgestimmt. Somit lernen die Schüler direkt auf dem späteren Einsatzmittel.
Weiterhin bekamen die Schüler und Schülerinnen einen Satz Warnwesten, damit sie im Notfall beim Einweisen des Rettungsdienstes optimal sichtbar und erkennbar sind.
Bereits in der Schule vorhanden ist ein Automatischer Externer Defibrillator. Um bei einer Wiederbelebung optimal helfen zu können, übergaben die Johanniter der Schule einen AED-Trainer. So können die frischernannten Schulsanitäter den Ernstfall unter sicheren Bedingungen üben.

 Kickoff-Treffen zur Start des Johanniter-Schulsanitätsdienstes am Carolus-Magnus-Gymnasium in Übach-Palenberg. v.li: Hannah Zimmer, Freiwilligendienstlerin JUH; Christoph Schlagenhof, SSD-Betreuungslehrer; Annika Einerhand, Lena Hannig, Pascal Hammes; Jens von den Berken, SSD-Koordinator der Johanniter; Laurin Zilgens, Laura Merx; Dr. Renate Schwab, stellvertretende Schulleiterin. Foto: Beate Wunsch / Johanniter

Kickoff-Treffen zur Start des Johanniter-Schulsanitätsdienstes am Carolus-Magnus-Gymnasium in Übach-Palenberg.
v.li: Hannah Zimmer, Freiwilligendienstlerin JUH; Christoph Schlagenhof, SSD-Betreuungslehrer; Annika Einerhand, Lena Hannig, Pascal Hammes; Jens von den Berken, SSD-Koordinator der Johanniter; Laurin Zilgens, Laura Merx; Dr. Renate Schwab, stellvertretende Schulleiterin.
Foto: Beate Wunsch / Johanniter

1 Basisinformationen zum Johanniter-Schulsanitätsdienst

Der Schulsanitätsdienst (SSD) ist eine Kooperation zwischen der Johanniter-Jugend und der Schule, bei der beide Partner gleichermaßen verantwortlich sind: Die im SSD engagierten Schüler können schnell auf einen Unfall reagieren; die Schule wiederum greift auf motivierte und kompetente Ersthelfer zurück.

1.1 Ziele
• schnelle und sichere medizinische Versorgung erkrankter und verletzter Mitschüler
• Übernahme von Verantwortung für sich und andere
• Stärkung der Sozialkompetenz
• Erfüllung der Auflagen der Gesetzlichen Unfallversicherung – nach § 21 Sozialgesetzbuch VII Sicherstellung einer sachgerechten Erste Hilfe für Schüler in der Schule

1.2 Aufgaben
• Erste Hilfeleistungen in der Schule – Notfallsituationen erkennen und einschätzen – Erste-Hilfe-Maßnahmen anwenden und Verletzte betreuen – bei Bedarf lebensrettende Sofortmaßnahmen leisten und den Rettungsdienst alarmieren
• Betreuung – die Erkrankten / Verletzten an den Rettungsdienst bzw. den Arzt übergeben – den Einsatz dokumentieren
• Bereitschaftsdienste während der Schulzeit
• Einsatz / Betreuung bei Schul- und Sonderveranstaltungen – Schulfest – Wandertag – Sportveranstaltungen u. v. m.
• Kontrolle der Erste-Hilfe-Einrichtungen in der Schule – Betreuung des Sanitätsraumes – Verwaltung des Sanitätsmaterials der Schule

Darüber hinaus gewinnen alle aktiven Schulsanitäter (SSDler) auch einen Einblick in das Leben des Jugendverbandes der Johanniter und es steht ihnen offen, sich für ein Engagement im Jugendverband zu begeistern.