Erprobungsstufe

Sehr geehrte Eltern,

im nächsten Jahr wechseln ihre Kinder in die Klasse 5 einer weiterführenden Schule. In den nächsten Wochen werden Sie also wichtige Entscheidungen treffen, die die weitere Schullaufbahn und damit auch die Zukunft Ihrer Kinder beeinflussen.

Wir können Ihnen natürlich die Entscheidung nicht abnehmen, welche Schulform, welche Schule Ihr Kind nach der Grundschule besuchen soll. Wir können und wollen Sie aber bei dieser Entscheidung unterstützen.

Durch diese Informationsschrift geben wir Ihnen einen ersten Einblick in das pädagogische Konzept der Erprobungsstufe am Carolus-Magnus-Gymnasium. Wir informieren Sie darüber, wie wir Ihren Kindern den Wechsel zu unserer Schule erleichtern und zeigen Ihnen Wege auf, wie Sie und Ihre Kinder mit uns Kontakt aufnehmen können, damit wir sicher sein können, alle Ihre Fragen beantwortet zu haben.

Grundsätzliches

Die gesetzliche Grundlage für die Erprobungsstufe ist in der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die Sekundarstufe I (APO-S I) ausführlich geregelt.

Unter der Erprobungsstufe versteht man die Klassen 5 und 6 in der Schullaufbahn Ihrer Kinder.

In diesen beiden Schuljahren sollen die Schülerinnen und Schüler durch ihre Arbeit und durch die damit sichtbare Leistung unterstreichen, dass die nach der 4. Klasse der Grundschule getroffene Schulformentscheidung (Gymnasium, Realschule oder Gesamtschule) die richtige Wahl war.

In der Grundschule werden Sie im Verlauf des ersten Schulhalbjahres der Klasse 4 über die weitere schulische Förderung Ihres Kindes beraten. Mit dem Halbjahreszeugnis der Klasse 4 erstellt die Grundschule eine Empfehlung für die Schulform, die für die schulische Förderung Ihres Kindes geeignet erscheint. Sie als Erziehungsberechtigte können grundsätzlich die weiterführende Schul­form Ihres Kindes wählen.eim Übergang auf das CMG kommt auf Ihre Kinder viel Neues zu.

Die Erprobungsstufe am Carolus-Magnus-Gymnasium

Beim Übergang auf das CMG kommt auf Ihre Kinder viel Neues zu. Die Größe der Schule, die Vielzahl der Schülerinnen und Schüler, denen sie täglich be­gegnen, die unterschiedlichen Lebensalter ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler, die an­dere Lernatmosphäre, der fast stündliche Lehrerwechsel aufgrund des Fachlehrerprin­zips und die neuen Arbeitstechniken. All das ist gewöhnungsbedürftig. Je nach Persönlichkeitsstruktur sehen Ihre Kinder diesem Neuanfang mit Gelassenheit, Neugier oder Spannung entgegen.

Durch viele Maßnahmen versuchen wir Ihren Kindern den Übergang zum Carolus-Magnus-Gymnasium zu erleichtern, damit der Schulwechsel nicht als Bruch in der schulischen Entwicklung empfunden wird, damit die Neugier und die Freude am Lernen erhalten bleiben.

Bildung der Klassenteams

Die wichtigsten Bezugspersonen am CMG werden die Klassenlehrerinnen, die Klassenlehrer und die weiteren Lehrkräfte der Klasse sein. Die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer sind gerade in der Anfangsphase des schulischen Übergangs für die Kinder als „Anlaufstelle“ für die kleinen und großen Sorgen und Nöte besonders wichtig.

Die Lehrerinnen und Lehrer der Erprobungsstufe steuern und fördern den Prozess der Integration der Schülerinnen und Schüler in vielfältiger Weise:

  • durch Angleichung der pädagogischen Maßnahmen,
  • durch Rücksprachen mit den Lehrern und Lehrerinnen der Grundschule,
  • durch kontinuierlichen Informationsaustausch mit den Eltern.

Neben einem qualifizierten Unterricht und einer fachlichen Förderung legen wir beson­deren Wert auf eine gute pädagogische Betreuung Ihrer Kinder. Deshalb unterrichten in den Klassen 5 und 6 vor allem Lehrer und Lehrerinnen, die be­sondere Erfahrung im Umgang mit Kindern dieser Altersstufe haben. Zudem achten wir darauf, dass die Lehrer und Lehrerinnen in den Eingangsklassen möglichst mehrere Fächer unterrichten. Dadurch bleibt die Zahl der Lehrpersonen für die Kinder überschaubar.

„Fordern, Fördern, Helfen“
Vermittlung von Arbeits- und Sozialverhalten

Lernen als lebenslanger Prozess verpflichtet Schule neben der Vermittlung von Fach­wissen Lern- und Arbeitstechniken zu vermitteln. Denn über den Lernerfolg eines Kin­des entscheidet seine Fähigkeit, Lernprozesse zu organisieren, Lernstrukturen zu er­kennen und Lernstrategien zu entwickeln. Wir geben frühzeitig und ausführlich Hilfen, damit Ihre Kinder lernen sinnvoll und selbst­ständig zu arbeiten.

Deshalb führen wir in den Klassen 5 und 6 ein Programm „ Das Lernen lernen“ durch, dessen Module sich praktischen Dingen widmen wie: Heftführung, Arbeitsplatzgestal­tung, Vorbereitung auf Klassenarbeiten, Anfertigen von Hausaufgaben und eine sinn­volle Zeitplanung, der Umgang mit Arbeitsmaterialien, Techniken der Informationsbe­schaffung, die Organisation des häuslichen Arbeitsbereichs, Konzentrations- und Ent­spannungstraining.

Ihr Kind kann sich z.B. durch eine korrekte Heftführung das Arbeiten erleichtern. Es muss herausfinden, wie es selbst am besten Vokabeln lernen kann, wie ein Sachtext sinnvoll erschlossen wird uvm.

Klassenrat: Jede Stimme ist hörbar – jede Stimme zählt!

Der Klassenrat ist ein partizipatives Lernarrangement. Er ist der schulische Lernort für Demokratie, wo für Kinder und Jugendliche durch Anerkennung, Wertschätzung und Gleichwertigkeit Demokratie als Lebensform erfahrbar wird. Der Klassenrat findet, fest in den Stundenplan integriert, wöchentlich als Gesprächs-, Entscheidungs- und Reflexionsrunde statt.

Im Konsens oder mit Mehrheitsverfahren werden gemeinsam Regeln, Rechte und Pflichten, Ämter und Aufgaben festgelegt. Der  Klassenrat berät, diskutiert und entscheidet gemeinsam über selbstgewählte Inhalte wie Projekte, Lernvorhaben, Konflikte, gemeinsame Aktivitäten sowie aktuelle schulpolitische/politische Ereignisse.

Hausaufgaben

Zeitlich und vom Umfang begrenzte Hausarbeiten sind eine Möglichkeit das eigenständige Arbeiten Ihres Kindes zu entwickeln. Sie sind ein wertvolles Instrument, unterrichtliche Inhalte zu festigen und zu sichern sowie Arbeitsmethoden zu trainieren. Wir achten darauf, dass in der Erprobungsstufe die Hausauf­gaben so bemessen sind, dass sie in maximal 90 Minuten für alle Fächer bewältigt wer­den können. Ihr Kind soll nachmittags auch noch weiteren Interessen nachkommen können.

Diese Hausaufgaben sind so angelegt, dass sie von Ihren Kindern selbstständig – also ohne Hilfe der Eltern – angefertigt werden können. Trotzdem brauchen Ihre Kinder manchmal Hilfe und Anleitung!

Deshalb finden Ihre Kinder mindestens dreimal pro Woche in der 7. Stunde in unserer Schülerbücherei mehrere Lehrkräfte, die sie bei der Erledigung der Hausaufgaben unterstützen und ihnen Hilfen bei der Nacharbeitung der Unterrichtsinhalte anbieten.

Selbstlernzentrum des CMG   – Lernen – Arbeiten – Spielen

Die Schülerbücherei ist eine zentrale Anlaufstelle für alle Schülerinnen und Schüler unserer Schule. Sie ist Lern-, Arbeits- und Aufenthaltsbereich. In der Schülerbücherei des CMG können Ihre Kinder kostenfrei u.a. über 5500 Bücher, Notebooks und Beamer z. B. zur Erstellung von Präsentationen, nahezu 100 Gesellschaftsspiele und Spiel-geräte ausleihen. Unser Selbstlernzentrum ist durchgehend von 7.30 Uhr bis 15.00 Uhr (freitags bis 14.30 Uhr) geöffnet.

Klassenarbeiten

Die Arbeiten werden ausführlich (wie von der Grund­schule gewohnt) vorbereitet und rechtzeitig angekündigt. Hilfen für die Wiederholung des Stoffes, Erwar­tun­gen an die Form, Schwerpunktsetzung, Tipps für die Anfertigung und transparente Kri­terien für die Bewertung werden gegeben.

Notengebung

Bei den ersten Arbeiten der Jahrgangsstufe 5 wird schon bei der Konzipierung bedacht, dass schlechte Noten selten dazu dienen, Schülerinnen und Schüler zu motivieren, mit Freude zu arbeiten. Eine gute Note erarbeitet zu haben ist für die Kinder ein Grund zur Freude, weil sie erkennen, dass sich ihre Kompetenz erweitert. Sie haben erfahren, dass Anstrengungen sich schließlich als lohnend erweisen.

Individueller Förderunterricht in den Hauptfächern

Alle unsere Schülerinnen und Schüler werden vor allem in den Fächern Englisch, Deutsch und Mathematik individuell gefördert.

Dieser Unterricht soll bei dem Aufarbeiten von Schwächen helfen, etwa in Fällen länge­rer Krankheit eines Kindes oder aufgrund von unterschiedlichen Lernvoraussetzungen durch die unterschiedlichen Grundschulklassen. Durch unseren individuellen Förderunterricht sollen aber auch Schülerinnen und Schüler mit besonderen Begabungen angemessen in ihrer Lernentwicklung ermutigt und unterstützt werden.

Ein weiteres zentrales Anliegen unseres Förderkonzeptes ist die Stärkung des selbstständigen Lernens Ihrer Kinder und die Vermittlung von Methodenkompetenzen.

Der Förderunterricht findet in der Erprobungsstufe klassenübergreifend statt. Ihre Kinder suchen in festgelegten Stunden, natürlich mit Unterstützung der Fachlehrer, selbst aus, in welchem Fach sie einen besonderen Förderbedarf haben und an ausgesuchten Fördermaterialien selbstständig üben wollen. Dabei stehen Fachlehrer für Fragen zur Verfügung. In diesem Zusammenhang findet auch die LRS-Förderung statt.

Elternaktivitäten und Schüleraktivitäten

Elternaktivitäten und Schüleraktivitäten im Bereich der Klasse und der Schule werden von uns gerne gesehen und unterstützt:

Ihre Kinder haben am CMG viele Möglichkeiten, sich in das Schulleben einzubinden und es aktiv mitzugestalten. Gelegenheit hierzu haben sie z. B. in unserer Schüler-vertretung oder durch unser vielfältiges Angebot an Arbeitsgemeinschaften.

Durch Stärkung der Kontakte zwischen den Eltern der Klasse, durch ihre Heranführung an das Schulleben, meist innerhalb der Schulmitwirkungsorgane (Klassenpflegschaft und Schulpflegschaft), wollen wir auch Sie als die Eltern in die Schulgemeinschaft einbinden.

Schule funktioniert am besten, wenn Eltern, Schüler und Lehrer miteinander im Gespräch bleiben.

Konfliktfälle

Die Vermittlung in Konfliktfällen ist hauptsächlich eine Aufgabe des Klassenlehrers oder der Klassenlehrerin. Zudem verfügt das CMG über speziell ausgebildete Schüler und Schülerinnen, die als Streitschlichter in Anspruch genommen werden können.

Konferenzen und Beratungen

Es finden in jedem Schuljahr mindestens drei Erprobungsstufenkonferenzen statt, in denen das Leistungs- und Sozialverhalten Ihrer Kinder diskutiert wird. Von besonderer Bedeutung ist in diesem Zusammenhang neben dem Erfahrungsaustausch der Lehrer einer Klasse das intensive Gespräch mit den Lehrpersonen der Grundschule, die Ihre Kinder in den ersten vier Jahren unterrichtet haben. Die Konferenzen ermöglichen die kontinuierliche Beobachtung der Entwicklung Ihrer Kinder und dienen als Basis für individuelle Beratungsgespräche mit Ihnen als Eltern.

Wir bemühen uns um Transparenz, uns liegt viel daran, dass Sie über die Lern- und Persönlichkeitsentwicklung Ihrer Kinder gut informiert sind.

 

Elternsprechtage – Beratungsgespräche

An den Elternsprechtagen und bei individuellen Informations- und Beratungsgesprä­chen werden Lösungen für Fragen gesucht, die während des gemeinsamen Arbeitens entstanden sind. Damit Sie die Leistungen Ihres Kindes einschätzen können, erhalten Sie über Ihr Kind kurz vor den Elternsprechtagen einen schriftlichen Leistungsüberblick.

Kontaktaufnahme – „Der Weg zu uns“

Informationsveranstaltung am 26.11.2020, 19.30 Uhr

Während dieser Veranstaltung informieren wir Sie ausführlich über das CMG und be­antworten – soweit wir können – alle Ihre Fragen, die den Erprobungsstufenunterricht und das Schulprofil betreffen. Die Informationsveranstaltung findet in diesem Jahr im Pädagogischen Zentrum (PZ) des Schulzentrums von Übach-Palenberg statt. Das PZ befindet sich im Gebäude der Gesamtschule und ist erreichbar über die Comeniusstraße und über die Otto-von Hubach-Straße. Bitte parken Sie Ihre Fahrzeuge auf dem großen Parkplatz an der Otto-von Hubach-Straße.

Informationstag am 28.11.2020

Am Informationstag erhalten interessierte Eltern und ihre Kinder erste Einblicke in den Unterricht der Fächer Deutsch, Französisch, Englisch und Mathematik. In Gesprächen können Sie sich über das Angebot des Carolus-Magnus-Gymnasiums informieren, über das Fremdsprachenangebot, die Konzepte zur Erweiterung methodischer und sozialer Kompetenzen, besondere unterrichtliche und außerunter­richtliche Aktivitäten, Kurs- und Klassenfahrten usw.

Es erfolgen Führungen durch das Schulgebäude, bei denen auch Ausstellungen be­sonderer Unterrichtsergebnisse betrachtet werden können.

Den genauen Ablauf des Informationsstages und die dann geltenden Hygienevorschriften können wir in diesem Jahr erst während der Informationsveranstaltung am 26.11.2020 bekannt geben. Beachten Sie bitte kurz vor dem Informationstag auch die Informationen auf unserer Homepage.

 

„Schnupperunterricht“ in der Jahrgangsstufe 5

Interessierte Viertklässler aus den Grundschulen sind eingeladen, in Kleingruppen
– gerne auch mit ihren Grundschullehrerinnen und Grundschullehrern – am regulären Unterricht der 5. Klassen des CMG teilzunehmen.

Die Grundschülerinnen und Grundschüler können so erste Einblicke in unsere Schule erhalten. Schwellenängste sollen abgebaut und so der Übergang zum Gymnasium er­leichtert werden. Sprechen Sie die Grundschullehrerinnen und Grundschullehrer Ihrer Kinder an.

Fremdsprachen am CMG

Das Carolus-Magnus-Gymnasium wurde vor über 50 Jahren als „Neusprachliches“ Gymnasium gegründet. Das Gymnasium fühlt sich auch heute noch der Pflege der Fremdsprachen verpflichtet und bietet allen Schülern ein reichhaltiges Angebot.

Zusätzlich zu den traditionellen Sprachen (Englisch, Französisch und Latein) werden ab der Klasse 11 (Einführungsstufe der gymnasialen Oberstufe) Spanisch und Niederländisch neu einsetzend angeboten.

Klasse 5 1. Fremdsprache Englisch
Klasse 7 2. Fremdsprache Latein oder Französisch
Klasse 9 Möglichkeit einer 3. Fremdsprache Latein
Klasse 11 Möglichkeit einer weiteren Fremdsprache Spanisch oder Niederländisch
CMG goes bilingual!

Das Carolus-Magnus-Gymnasium ist bilingual! In den letzten Jahren hat das CMG zahlreiche bilinguale Module im sonst einsprachigen Fachunterricht getestet. Darunter gab es im Geschichts- und Biologieunterricht Unterrichtseinheiten, die in englischer Sprache durchgeführt wurden und auch eine Einheit im Sportunterricht, die auf Französisch abgehalten wurde. Fest stand nach den zu unterschiedlichen Zeiten durchgeführten Modulen: Sie machten den Schülerinnen und Schülern Spaß und wurden von ihnen als äußerst gewinnbringend empfunden, da sie sowohl das Fachwissen als auch den Umgang mit der Fremdsprache förderten. Dabei steht die Vermittlung von Inhalten mithilfe der Kommunikationssprache im Vordergrund, was in der heutigen Gesellschaft immer selbstverständlicher wird.

Aufgrund dieser positiven Erfahrungen wurden die Module in englischer Sprache zu einem bilingualen Zweig am CMG ausgebaut. Dieser bilinguale Zweig bietet den Schülerinnen und Schülern eine frühzeitige Förderung in dieser Sprache. Die Schülerinnen und Schüler, die sich für ein bilinguales Profil entschieden haben, werden aus diesem Grund ab der Klasse 5 langsam und strukturiert an einen vermehrten Umgang mit der Fremdsprache Englisch herangeführt. Dazu erhalten sie in der fünften und sechsten Klasse wöchentlich zwei zusätzliche Stunden Englischunterricht als Vorbereitung auf ihr Ausbildungsprofil. Ab der siebten Klasse wird dann ein Unterrichtsfach bilingual auf Englisch unterrichtet werden.

 

Individuelle Beratungsgespräche

In der Zeit zwischen der Informationsveranstaltung und dem eigentlichen Anmeldeter­min stehen Ihnen Schulleiter, stellvertretende Schulleiterin und Erprobungsstufenkoordi­nator nach Absprache zu individuellen Beratungsgesprächen zur Verfügung. Wenn Sie weitere Informationen zur Schule oder zur Fremdsprachenfolge wünschen, vereinbaren Sie einfach einen Gesprächstermin.

(Frau Fröschen, Frau Kempe (Sekretariat), Tel.: 02451-93120)

Natürlich stehen Ihnen die Genannten auch zur Verfügung, sollten Sie sich nicht sicher sein, ob Ihr Kind den Anforderungen des Gymnasiums entsprechen kann.

Ihre Ge­sprächspartner werden Ihnen beim Abwägen einer für Sie akzeptablen Entscheidung behilflich sein.

Anmeldung am CMG

Sie können Ihr Kind in der Zeit vom 17.02.2021 bis zum 21.03.2021 am Carolus-Magnus-Gymnasium anmelden.

Vom 17.02.2021 bis zum 19.02.2021 (Mittwoch bis Freitag nach Karneval) sind Anmeldungen jeweils von 08.00 Uhr bis 12.30 Uhr und von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr möglich.

Ab dem 22. Februar 2021 vereinbaren Sie bitte einen Termin zur Anmeldung Ihres Kindes.                                                                            (Tel.: 02451-93120)

Bringen Sie bitte zur Anmeldung mit:

  • Familienstammbuch oder die Geburtsurkunde Ihres Kindes,
  • das letzte Grundschulzeugnis mit der Schulformempfehlung der Grundschule,
  • den Anmeldeschein.

Wir würden uns freuen, bei der Anmeldung auch Ihr Kind kennen zu lernen.

Zusammenstellung der neuen Klassengemeinschaften

Nach dem Anmeldungstermin werden die Klasseneinteilungen vorgenommen.

Ihre Kinder sollen nach Möglichkeit einige vertraute Mitschüler bzw. Mitschülerinnen in ihrer neuen Klasse wiederfinden.

So achten wir auf soziale Bindungen wie Freundschaften, Fahrgemeinschaften, aber auch auf die Gleichverteilung von Jungen und Mädchen und berücksichtigen eine ange­messene Mischung der Religionsgemeinschaften.

Darüber hinaus haben die Lehrkräfte der Erprobungsstufe auch die Erkenntnis ge­wonnen, dass die Kinder den Aufenthalt in einer für sie neuen Lerngruppe nicht als stö­rend oder beeinträchtigend empfinden. Für nicht wenige ist dies eine willkommene Ge­legenheit neue Kontakte zu knüpfen und Freundschaften zu schließen, die nicht selten die gesamte Schulzeit überdauern.

Kennenlernnachmittag am 29.06.2021, 15.00 – 16.30 Uhr

Die neu angemeldeten 5-Klässler werden vor den Sommerferien an einem Nachmittag eingeladen. Sie lernen ihre neue Klassengemeinschaft und ihre neue Klassenlehrerin oder ihren neuen Klassenlehrer kennen. Es wird eine Schulrallye durchgeführt, die den Kindern die Orientierung im Schulge­bäude erleichtern soll.

Erster Schultag am 19.08.2021

Wir beginnen diesen wichtigen Tag um 08.00 Uhr mit einem ökumenischen Gottes­dienst. Nach einer kurzen Begrüßung im Pädagogischen Zentrum findet an den ersten Schul­tagen hauptsächlich Unterricht bei den Klassenleitern und Klassenleiterinnen statt. Be­sonders die ersten Tage an der neuen Schule sind für Ihre Kinder aufregend. Durch ein behutsames Vorgehen in dieser Zeit lässt sich die Integration erleichtern und eine mög­licherweise vorhandene Anfangsängstlichkeit Ihrer Kinder abbauen.

Deshalb ist die Gestaltung der ersten Schultage geprägt durch Kennenlern-, Orientie­rungs- und Eingewöhnungsspiele.

Paten

In den ersten Wochen an unserer Schule ist es auch wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler sich untereinander kennen lernen und sich im Schulgebäude zurechtfinden.

Paten aus den Klassen 9 helfen ihnen bei der Eingewöhnung und stehen als Ansprech­partner zur Verfügung.

Klassenfahrten und Kennenlernnachmittage der 5. Jahrgangsstufe

Am Anfang der Erprobungsstufenzeit werden Kennenlernnachmittage und eine kurze Klassenfahrt als Integrationsmaßnahme durchgeführt, bei der die Schülerinnen und Schüler, die aus unterschiedlichen Grundschulen gekommen sind, sich zu Klassen­gemeinschaften zusammenfügen können. Neue Freundschaften können entstehen. Schülerinnen und Schüler können sich untereinander besser oder anders kennen ler­nen als in der Schule. Zwischen Schülerinnen, Schülern und Lehrpersonen bildet sich eine vertrauensvolle Atmosphäre. Alle Teilnehmer sammeln Erfahrungen im Umgang miteinander.

Wichtige Termine im Überblick

Informationsveranstaltung am 26.11.2020, 19.30 Uhr
Informationstag am 28.11.2020
Anmeldung am CMG: 17.02.2021 bis zum 21.03.2021
Kennenlernnachmittag am 29.06.2021, 15.00 – 16.30 Uhr
Erster Schultag am 19.08.2021

  

Auszug aus der Versetzungsordnung der Erprobungsstufe

  • Die Klassen 5 und 6 bilden eine pädagogische Einheit. Am Ende der Klasse 5 wird keine Versetzungsentscheidung getroffen. Die Kinder werden automatisch in die Klasse 6 versetzt. Eine Versetzung findet erst von der Klasse 6 in die Klasse 7 statt.
  • Die Ausbildung in der Erprobungsstufe beträgt höchstens 3 Jahre. Ein Wechsel der Schulform ist auf Antrag der Erziehungsberechtigten bis zum Ende der Klasse 8 möglich.
  • Die Klasse 5 der Erprobungsstufe kann einmal freiwillig wiederholt werden.

Wenn ein Kind die Jahrgangsstufe 5 freiwillig wiederholt, so muss es die Schulform wechseln, wenn es die Versetzung in die Klasse 7 nicht erreicht.

  • Im Gegensatz zu allen anderen Versetzungsbestimmungen sieht die Versetzungs­ordnung der Erprobungsstufe keine Nachprüfung am Ende der Klasse 6 vor.
  • Vor Abschluss der Erprobungsstufe prüft die Erprobungsstufenkonferenz unter Berücksichtigung des Leistungsstandes und der zu erwartenden Entwicklung der Schülerin oder des Schülers, ob die gewählte Schulform weiterhin besucht oder die Schulform gewechselt werden soll. Wenn die Erprobungsstufenkonferenz zu dem Ergebnis kommt, dass ein Schulform­wechsel empfohlen werden soll, so werden die Erziehungsberechtigten 6 Wochen vor dem Versetzungstermin schriftlich benach­richtigt. Gleichzeitig wird ihnen ein Be­ratungstermin angeboten.
  • Nicht versetzte Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums können die Klasse 6 der besuchten Schulform wiederholen, wenn dadurch die Höchstdauer der Ausbildung in der Erprobungsstufe von 3 Jahren nicht überschritten wird und die Versetzungs­konferenz feststellt, dass auf Grund der Gesamtentwicklung danach die Versetzung erreicht werden kann. In den anderen Fällen gehen nicht versetzte Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums nach Wahl der Eltern in die Klasse 7 der Realschule oder der Hauptschule über, es sei denn die Versetzungskonferenz stellt fest, dass der Übergang in die Realschule nicht möglich ist.

Nicht versetzte Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums setzen bei einem Wechsel in die Gesamtschule dort die Schullaufbahn in der Klasse 7 fort.