Wie geht es weiter bis zum Schuljahresende?

Liebe Schüler(innen), liebe Eltern,

 

zusammengefasst bedeuten die letzten Verordnungen, die uns erreicht haben, für das CMG (in Anbetracht der Tatsache, dass wir länger geschlossen waren als die meisten Schulen) ungefähr folgendes:

 

Die Versetzungsnoten auf den kommenden Zeugnissen stammen in der Sek. I alle aus dem ersten Halbjahr. Denkbar ist, dass Leistungen aus dem 2. Halbjahr positiv wirken, aber Verschlechterungen gegenüber dem ersten Halbjahr wird es nicht geben.

Ungeachtet der Noten werden alle Schüler der Klassen 5-8 versetzt / gehen über in die nächsthöhere Klasse. In Klasse 9 gibt es eine Versetzung in die EF, aber sie beruht auf den Noten aus dem ersten Halbjahr, falls diese nicht verbessert werden konnten (s.o.). Sollten die Noten nach der gültigen Versetzungsordnung keine Versetzung zulassen, hat der Schüler das Recht auf Nachprüfung in jedem nicht ausreichenden Fach. Möglich ist die Nichtversetzung in die EF, wenn die Nachprüfung(en) erfolglos sind und trotz Nachprüfung(en) die Bedingungen für die Aufnahme in die gymnasiale Oberstufe nicht erfüllt werden.

Generell gilt, dass bei Berechtigungen und Abschlüssen (hier: Zugang zur Oberstufe) bei jeder Minderleistung die Gelegenheit zur Nachprüfung besteht, um diese Berechtigung / diesen Abschluss noch zu erlangen.

Diese Regelung gilt auch in der EF zum Erreichen der „Mittleren Reife“ und in Hinblick auf die Fachoberschulreife in der Q1.

Wenn ein Schüler egal welcher Stufe den Jahrgang wiederholen will, wird ihm dies nicht auf die Verweildauer angerechnet. Wir gehen mit diesen Anträgen großzügig um, um eventuelle Nachteile aus dem versäumten Halbjahr (besonders in der Q1) kompensieren zu können. Die Eltern der Q1 werden dazu noch gesondert kontaktiert und via Internet beraten.

Die Q1 wird seit heute in der Schule unterrichtet, ihre Klausuren beginnen am letzten Tag des schriftlichen Abiturs, am 25. Mai. Diese Klausuren geben nur wenig Anhalt, um gegenüber dem letzten Halbjahr eine Note zu verschlechtern. Sie können aber zur Verbesserung der Note führen, und sie geben den Schülern eine Rückmeldung über Stärken und Schwächen. Auch hier gilt, dass wir durch die lange Schließungszeit keine Grundlage für eine Bewertung des laufenden Halbjahres haben. Die Formulierung des Erlasses sagt, dass die beiden Teile (schriftlich, mündlich) „angemessen“ zu berücksichtigen sind, wobei die lange Schließungszeit „zu Gunsten“ des Schülers wirkt. Da wir geregelten digitalen Unterricht erteilt haben und nicht allein von der jetzigen kurzen Präsenzzeit abhängen, haben wir genügend Stoff, auf den wir zurückgreifen können

Am 26. Mai beginnt der Präsenzunterricht der EF, er endet am 05. Juni. Im Anschluss, ab dem 08. bis zum 12. Juni , finden die Klausuren der EF statt. Schriftlich geprüft werden diejenigen Fächer, die „Nebenfächer“ sind und als LK in Frage kommen: Pädagogik, Geschichte, Informatik, Biologie.  Mehr Fächer sind organisatorisch und zeitlich nicht möglich. Diese Fächer sind ausgewählt, damit die Schüler mindestens einmal vor der Q1 eine schriftliche Prüfung in ihrem Leistungskurs ablegen können. Der Präsenzunterricht für die EF erfolgt nur in diesen Fächern und ist ausschließlich für die Klausurschreiber in diesen Fächern konzipiert!

Die Zeugniskonferenz für die Klasse 5-9 ziehen wir auf den 15. Juni vor, damit danach am 16., 18. und 19. Juni noch Beratungen einzelner Schüler durch die Klassenlehrer erfolgen können.

Falls wir überhaupt die Schüler der Klassen 5 und 6 nochmals vor den Ferien in die Schule rufen, wird dies zwischen dem 22. und 25. Juni erfolgen. Dies steht aber noch nicht fest.

Am 22. Juni ist nachmittags zudem noch die Zeugniskonferenz für die Q1.

In Anbetracht dieser Termindichte ist es unwahrscheinlich, dass wir andere Stufen überhaupt vor den Ferien in die Schule holen. Sollten sich Freiräume ergeben, werden wir sie nutzen.

 

Noch ein Ausblick auf das kommende Schuljahr: Wir werden voraussichtlich den digitalen Unterricht massiv ausbauen, sodass er in jedem Fach in jeder Stufe erteilt wird. Wir gehen davon aus, dass wegen der Seuche die Schule noch für längere Zeit nicht als allgemeiner Sammel- und Unterrichtsort genutzt werden kann. Die Planungen laufen, die Stadt unterstützt uns: Der Schulanschluss wird ca 10x so stark ausgelegt wie bisher, und die Arbeiten für die W-Lan-Ausstattung des Nebengebäudes laufen an. Vor allem letzteres hilft uns vielleicht, für die kommende 7 mit ihren I-pads parallelen Unterricht in zwei bis drei Räumen während der Schulzeit zu organisieren. Wir werden sehen.

 

Eines ist sicher: Wir werden alle bis auf weiteres ein überaus hohes Maß an Flexibilität behalten und ausbauen müssen.

 

Viele Grüße

 

Sandra Terodde                                             Hans Münstermann

 

p.s. Alle diese Ankündigungen sind nach heutigem Stand und bestem Wissen. Die überaus veränderliche allgemeine Lage im Umgang mit dem Virus bewirkt, dass all diese Ankündigungen schon bald überholt sein können. Bitte achten Sie weiterhin auf mögliche Veränderungen!