Archiv der Kategorie: Demokratische Schule

Unser Buchclub – Teilnahmen am Wettbewerb „Demokratisch-Handeln“

Seit vielen Jahren zeigt der Buchclub eindrucksvoll, dass unsere Schule für unsere Schülerinnen und Schüler ein Lebensort ist, wo sie gerne freiwillig ihre Zeit verbringen und sich für andere engagieren. Auch während des Lockdowns war der Buchclub aktiv und hat ein attraktives Programm für seine Mitglieder organisiert. All die kleinen und großen Initiativen der AG wurden nun in einer Bewerbung für den bundesweiten Wettbewerb „Demokratisch-Handeln“ zusammengefasst. Die Bewerbungsunterlagen stehen ab sofort zum Download bereit: Bewerbung DH 2020 Buchclub Gerade auch für interessierte Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen und deren Eltern ein sehr lesenswerte Lektüre.

Viel Erfolg für die Bewerbung! Ihr habt es definitiv verdient! Wir drücken die Daumen!

Bericht im WDR Fernsehen

WDR am CMG

Am 18. November begrüßte der Demokratiekurs am CMG mehrere Gäste. Ein Fernsehteam vom WDR und die Kooperationspartner von der Lebenshilfe besuchten uns. Im Mittelpunkt des Geschehens stand die „Bank gegen Ausgrenzung“. Freundlicherweise hat die Lebenshilfe mit Unterstützung von NRWeltoffen uns eine solche Bank kostenlos zur Verfügung gestellt. Weiterlesen

Kein Platz für Ausgrenzung! – Kooperationsprojekt am CMG

Auch in diesem Schuljahr gibt es ein spannendes neues Projekt des Demokratiekurses. In diesem Jahr gibt eine gemeinsame Aktion mit der Lebenshilfe im Kreis Heinsberg.
Die Schreinerei der DeinWerk gGmbH, eine Werkstatt für Menschen mit psychischer Beeinträchtigung in Trägerschaft der Lebenshilfe Heinsberg, hat die „Bank gegen Ausgrenzung“ hergestellt und diese dem CMG überlassen. Weiterlesen

DH NRW in Düsseldorf

Auf Einladung des Kommunalen Integrationszentrums der Stadt Düsseldorf referierten die beiden NRW Regionalberater Michael Ridder und Christoph Schlagenhof über das Zusammenspiel zwischen Demokratie und Schule. Gegenstand des Vortrages war u.a. die Umsetzung am Carolus-Magnus-Gymnasium. Dabei ist deutlich geworden, dass die umfassende und strukturierte demokratische Schulentwicklung mit dem außergewöhnlichen Engagement der Schülerinnen und Schüler wahrlich eine Besonderheit darstellt. Im Anschluss diskutierten die beiden bei einer Fish Bowl mit den Teilnehmenden.

Schulministerin Yvonne Gebauer besucht Carolus-Magnus-Gymnasium

In der WDR Lokalzeit aus Aachen ab Minute 10:

WDR Lokalzeit aus Aachen

Bilder von www.openion.de

Und die Pressemitteilung der DKJS:

    • Schülerinnen und Schüler des Carolus-Magnus-Gymnasiums in Übach-Palenberg setzen sich für mehr Mitsprache in der Kommune ein
    • Das Kooperationsprojekt der Schule und des Jugendzentrums FUNtasie e.V. wurde über ein Schuljahr durch das bundesweite Demokratieprojekt OPENIONgefördert

Übach-Palenberg, 12. Dezember 2019 – Heute besuchten Yvonne Gebauer, Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen, Vertreter und Vertreterinnen der Qualitäts- und UnterstützungsAgentur ­‑ Landesinstitut für Schule (QUA-LiS NRW) und die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung das Demokratieprojekt „Politik im Dialog“ in Übach-Palenberg. „In Demokratieprojekten muss gehandelt werden. Ich habe erlebt, wie es sich anfühlt, wenn man im Rat spricht und Anliegen vorträgt. Diese Spannung zu erleben, bedeutet für mich, Demokratie zu begreifen,“ berichtete eine Schülerin der 8. Klasse des Carolus-Magnus-Gymnasiums.
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Landrat Pusch im Dialog

Am Dienstag war der Landrat des Kreises bei uns am CMG zu Gast. Nach einer flotten Eröffnung
durch den Fragenhagel, der im Demokratiekurs vorbereitet wurde, entwickelte sich eine spannende Unterhaltung zum Thema „Nachhaltigkeit“. Die Umwelt AG war bestens vorbereitetund stellte spannende Fragen, die Herr Pusch umfassend beantwortete.

Mit viel Engagement bis Berlin

„Gemeinsam Gesellschaft gestalten“ – Das Motto des U-Count Programms der Deutschen Kinder und Jugendstiftung zur Verbesserung der Rahmenbedingungen der Freiwilligendienste.

Im Auftrag der Bundesregierung wurden im Jahr 2019 deutschlandweit Jugendliche zu Jugendhearings und Zukunftswerkstätten eingeladen. Die Arbeitsgruppen beschäftigten sich mit den zentralen Fragen Was ist Engagement? Wann bringen Jugendliche sich ein, was sind ihre Interessen und welche Voraussetzungen brauchen sie hierzu?.

Hier durften Schülerinnen und Schüler des CMG’s natürlich nicht fehlen, denn Engagement wird an unserer Schule groß geschrieben! Bereits bei den Jugendhearings konnten Schülerinnen und Schüler des aktuellen 8er-Demokratiekurses gewinnbringende Beiträge leisten und wurden zur U_Count Abschlussveranstaltung nach Berlin eingeladen.

So verbrachten in der vergangenen Woche Leonie, Zoë und Florian in Begleitung von Frau Skrotzki 3 tolle Tage in Berlin. Neben dem Besuch des Brandenburger Tors und der Reichstagskuppel bei Dunkelheit stand die feierliche Übergabe der Ergebnisse des U-Count Programms an Ministerien Dr. Franziska Giffey vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend im Vordergrund.

Für alle Beteiligten war die Reise nach Berlin eine tolle Erfahrung. Vielen Dank für die Einladung!

Projekttag “Vielfalt” im Deutschen Fußballmuseum

Heute waren vier Schüler des letztjährigen 8er-Demokratiekurses mit Herrn Hamm im Deutschen Fußballmuseum in der Fußballhauptstadt Dortmund. Gewonnen haben sie diesen unvergesslichen Tag über die NRW-Challenge des deutschlandweiten Wettbewerbs von Demokratisch Handeln, wo das CMG dieses Jahr auch wieder mit Bewerbungen dabei ist. Als eine von sechs teilnehmenden Schulen durfte man such zunächst auf die Spuren der vier deutschen Weltmeisterschaften begeben. Beeindruckend war die Austellung, konnte man sich einerseits die deutschen nationalen und internationalen Trophäen ansehen, andererseits aber auch wichtige Exponate deutscher Fußballgeschichte, wie den WM-Schuh von Mario Götze. Im Anschluss arbeitete man gemeinsam zum Thema Vielfalt, wobei in verschiedenen Übungen wichtige Erkenntnisse gesammelt werden konnten.

Für alle Beteiligten war das ein toller Tag. Vielen Dank für die Einladung!

Treffen mit einer jüdischen Zeitzeugin

Am 05.11.2019 besuchten wir, der Pädagogik-Lk der Q2, Henny Franks in Köln. Henny Franks ist 96 Jahre alt und lebt mittlerweile mit ihrer eigenen Familie in London. Doch das war nicht immer so.
Als Henny 15 Jahre alt war, wohnte sie in Köln mit ihrer Familie und besuchte eine jüdische Schule, die die so genannten „Kinder-Transporte“ organisierte. Zur Anfangszeit des Nationalsozialismus wurde Henny mit diesen „Kinder-Transporten“ nach England geschickt. Ihre zwei Geschwister kamen nach wenigen Monaten ebenfalls durch Kinder-Transporte nach England, ihre Mutter flüchtete über Belgien und Frankreich nach England. Ihr Vater jedoch wurde in Frankreich von den Nationalsozialisten festgenommen, in ein Konzentrationslager deportiert und dort ermordet. Der Tag der Festnahme des Vaters war das letzte Mal, an dem Henny ihren Vater sah. Die Kinder-Transporte waren die Rettung jüdischer Kinder vor den Nationalsozialisten, erzählt sie. Allerdings waren sie nur für Kinder unter 16 Jahren gedacht. Während Henny ihre besondere Geschichte erzählte, waren wir alle sehr gerührt und hörten ihr ganz aufmerksam zu.

Uns alle regt ihre Geschichte zum Nachdenken an, wie wir dafür sorgen können, dass so etwas nicht noch einmal passiert. Wir hatten einen wunderschönen Tag, der uns sehr viel Erfahrung mit auf den Weg gibt und uns Freude bereitet. Henny freute sich ebenfalls über unser kleines Geschenk.
Mona El‘́Bitar (Pädagogik-LK, Q2)

“We, the six million”

Vom 2.10.2019 bis zum 10.10.2019 war im Pädagogischen Zentrum die Wanderausstellung „We, the six million“ zu sehen. In dieser Ausstellung, die von Studierenden des Instituts für Katholische Theologie der RWTH-Aachen unter der Federführung von Prof. Dr. Guido Meyer erarbeitet wurde, werden auf der Grundlage der Entschädigungsakten Lebenswege jüdischer Familien unserer Region während des Nationalsozialismus vorgestellt.
Nachdem die Ausstellung am 2.10. mit Redebeiträgen von Herrn Dr. Münstermann, Herrn Bürgermeister Jungnitsch und Herrn Prof. Dr. Meyer und Beiträgen der Musikkurse der EF und Klasse 9a feierlich eröffnet worden war, haben die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 bis Q2 innerhalb des Geschichtsunterrichts die Ausstellung besucht. Unser ehemaliger Schüler Alexander Hermert, der an der Entstehung der Ausstellung beteiligt war, hat einige Gruppen mit viel Engagement und Fachwissen in die Ausstellung eingeführt und eindrucksvoll von seiner Recherchearbeit berichtet. Ihm danken wir herzlich!
Dass es wichtig ist, sich auch heute intensiv mit dem Völkermord der Nationalsozialisten an den Juden auseinanderzusetzen, haben die jüngsten Ereignisse in Halle gezeigt. Insofern hofft die Fachschaft Geschichte mit dem Besuch der Ausstellung einen kleinen Beitrag zur Sensibilisierung unserer Schülerinnen und Schüler gegen den heutigen Antisemitismus geleistet zu haben.

Zum Bericht über die Ausstellung in der Aachener Zeitung