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Kreideprotest für das Klima

Begehbarer Protest mit bunter Kreide war am 07.10. 2019 auf dem Schulhof zu bestaunen: „Rettet die Welt“ auf Arabisch, Indisch, Englisch, Spanisch, Deutsch und weiteren Sprachen, dazu unsere Erde, die unter dem Klimawandel leidet, bedrohte Arten, die traurige Realität sind, wurden kunstvoll auf dem Schulhof in Szene gesetzt. Damit schloss sich die Umwelt-AG dem Berliner Schüler, Olivièr Athiè, an, der im Rahmen der Fridays for Future-Bewegung den #Kreideprotest ins Leben gerufen hat, um in Berlin auf öffentlichen Gehwegen Passanten auf den Klimaschutz aufmerksam zu machen. Zu sehen ist der Kreideprotest auf dem gleichnamigen Instagram Account, sodass der Regen ihm dort nichts anhaben kann.

„We, the six million“

Vom 2.10.2019 bis zum 10.10.2019 war im Pädagogischen Zentrum die Wanderausstellung „We, the six million“ zu sehen. In dieser Ausstellung, die von Studierenden des Instituts für Katholische Theologie der RWTH-Aachen unter der Federführung von Prof. Dr. Guido Meyer erarbeitet wurde, werden auf der Grundlage der Entschädigungsakten Lebenswege jüdischer Familien unserer Region während des Nationalsozialismus vorgestellt.
Nachdem die Ausstellung am 2.10. mit Redebeiträgen von Herrn Dr. Münstermann, Herrn Bürgermeister Jungnitsch und Herrn Prof. Dr. Meyer und Beiträgen der Musikkurse der EF und Klasse 9a feierlich eröffnet worden war, haben die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 bis Q2 innerhalb des Geschichtsunterrichts die Ausstellung besucht. Unser ehemaliger Schüler Alexander Hermert, der an der Entstehung der Ausstellung beteiligt war, hat einige Gruppen mit viel Engagement und Fachwissen in die Ausstellung eingeführt und eindrucksvoll von seiner Recherchearbeit berichtet. Ihm danken wir herzlich!
Dass es wichtig ist, sich auch heute intensiv mit dem Völkermord der Nationalsozialisten an den Juden auseinanderzusetzen, haben die jüngsten Ereignisse in Halle gezeigt. Insofern hofft die Fachschaft Geschichte mit dem Besuch der Ausstellung einen kleinen Beitrag zur Sensibilisierung unserer Schülerinnen und Schüler gegen den heutigen Antisemitismus geleistet zu haben.

Zum Bericht über die Ausstellung in der Aachener Zeitung

KidS-Projekt geht in die 3. Runde

Bereits zum dritten Mal nimmt das Carolus-Magnus-Gymnasium am KidS Projekt teil. Im diesem Rahmen haben die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit Mitglieder des Stadtrates in allen Ausschuss- und Fraktionssitzungen zu begleiten. Sie erhalten somit einen intensiven Einblick in die Kommunalpolitik. Besonders spannend wird es natürlich, wenn über die Themen diskutiert wird, die die Jugendlichen selbst betreffen. In der kommenden Sitzungsperiode wird natürlich auch die Badeordnung im Ü-Bad ein Thema sein, das erneut sicherlich kontrovers diskutiert wird. Wir danken besonders Herrn Sascha Derichs, der erneut die Planung für das Projekt übernommen hat. Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass die verschiedenen Fraktionen der Stadt so kooperativ mit jungen Menschen zusammen arbeiten und daher gilt der Dank auch den teilnehmenden Politikern. Wir freuen uns auf eine aufregende Zeit.

Modellversuch Informatik

Seit dem Schuljahr 2018/19 nimmt das CMG am Modellversuch Informatik der Bezirksregierungen Düsseldorf und Köln teil. In diesem Pilotprojekt wird erprobt, wie informatische Inhalte bereits in den Jahrgangsstufen 5 und 6 vermittelt werden können.

Auch in diesem Jahr sind unsere Fünftklässler motiviert gestartet – mit Informatik verbinden die Schülerinnen und Schüler vor allem Computer, wie die folgende von der 5b erstellte Wortwolke deutlich macht:Im Informatikunterricht erlernen die Kinder nun erste Grundlagen der Informatik wie Codierungen, Verschlüsselungen und einfache Algorithmen kennen. Auch können sie erste Erfahrungen in einer altersgerechten Programmiersprache sammeln (Scratch und Logo). Dabei kommt natürlich so oft wie möglich der PC zum Einsatz, so dass die Kinder dieses Werkzeug möglichst gut und gewinnbringend nutzen lernen.

Steve Jobs, der Mitbegründer von Apple sagte einmal „Jeder Mensch in diesem Land sollte lernen, wie man einen Computer programmiert, weil es dich denken lehrt.“ Alle unsere Schülerinnen und Schüler haben durch den Modellversuch die Möglichkeit, erste Programmiererfahrungen zu sammeln. Diese können am CMG anschließen im Wahlpflichtbereich und/oder in der Oberstufe in Grund- und Leistungskursen vertieft werden.

Deutsche Schülerakademie 2019 – eine Weiterbildung nur für Nerds?

Als ich anderen Personen von meiner Teilnahme an der Schülerakademie in Roßleben (25.07.-10.08.19) erzählte, begegnete ich oftmals Klischees und Vorurteilen, die sich keineswegs mit meinen Erfahrungen decken. Auch meine Angst davor, dass ich nur auf Jugendliche oder Computernerds, die tagein tagaus lateinische Deklinationen herunter beten und komplizierte Matheformeln lösen, treffen würde, haben sich nicht bestätigt. Die Teilnehmer der Schülerakademie verkörpern Offenheit, Neugier, Engagement und die Bereitschaft Neues zu entdecken und zu erlernen.

Die Deutsche Schülerakademie eröffnet motivierten und engagierten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich in bestimmte Themengebiete tiefgehend einzuarbeiten und wissenschaftliches Arbeiten zu erlernen.
Während der 17 Tage in Rossleben nahmen ich und weitere 14 Teilnehmer an dem Kurs „Culture Clash – Ein Blick auf historisch-linguistische Kulturkontakte“ teil. Unsere beiden Kursleiter führten uns anhand von Quellen in die Sklavengesellschaften des 18. und 19. Jahrhunderts ein.
Wir präsentierten im Rahmen von Videokonferenzen vorbereitete Referate und diskutierten daraufhin über daran anschließende Fragestellungen. Außerdem lasen wir komplexe Texte, u.a auch auf Englisch und arbeiteten an der sogenannten Dokumentation, in der wir unsere Ergebnisse der behandelten Inhalte festhielten.

Ein wichtiger Bestandteil des Tagesablaufs waren auch die kursübergreifenden Aktivitäten, kurz KüAs, welche sowohl von uns als auch von den Leitern angeboten werden konnten. Von einem Chor, der am Ende unserer Akademiezeit ein Konzert gab, über das Erlernen von Kurrentschrift, bis hin zu Theaterspielen, Italienischunterricht und morgendlichen Workouts, wurde auch Lacrosse, Backen, ein Austausch über Literatur und kreatives Schreiben angeboten. Hatte ein Teilnehmer eine Idee, egal wie spontan und ausgefallen sie auch sein mochte, fanden sich sofort andere unternehmungslustige Leute, um den außergewöhnlichen Plan in die Tat umzusetzen.
So bleiben mir vor allem die philosophischen Gespräche, Yoga am Abend bei Kerzenschein im Spiegelsaal und lustige Partys, natürlich ohne Stimulanzien, gemeint sind Alkohol oder Drogen, in Erinnerung.

Als unser Akademieleiter uns schließlich am letzten Tag erzählte, dass es schwer werden würde diese Zeit anderen Leuten zu beschreiben und näher zu bringen, weil man schon selbst an einer Akademie teilgenommen haben müsse, um den Wehmut und den Abschiedsschmerz zu verstehen, war mir nicht bewusst, wie sehr sich seine Worte bewahrheiten würden. Immer, wenn mich jemand nach meiner Zeit in der Schülerakademie fragt, überlege ich stets, wie ich solch vielfältige und außerordentliche Erlebnisse in Worte packen kann.

Sarah Jürgens, Q2

Doppelter Einsatz in Berlin

Vom 24. bis 27. September nahmen Schülerinnen unserer Schule am Bundeskongress von OPENION statt. Am ersten Tag bereiteten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit dem SV-Bildungswerk die zweitägige Abschlussveranstaltung vor. In zahlreichen Kleingruppen erarbeiteten sie ein interessantes Programm. An den letzten beiden Tagen konnten zahlreiche Workshops und Vorträge zu den Themen Partizipation und Demokratie besucht werden.

Zeitgleich fand im Deutschen Bundestag eine Lehrerfortbildung statt. Drei Tage lang konnten die Abläufe und die Arbeitsweise studiert werden. Außerdem gab es zahlreiche Gespräche mit Abgeordneten und hochrangigen Verwaltungsmitarbeitern.

Erfolgreiche Apfelernte

Schülerinnen und Schüler der Umwelt AG, sowie weitere fleißige Helfer, haben an den letzten warmen Tagen im September im Schulgarten die Äpfel auf der Streuobstwiese geerntet. Mit der reichen Ernte ist eine kleine Gruppe der Umwelt AG mit Frau Kremer zum Apfelfest der Lebenshilfe nach Heinsberg gefahren und konnte bei der Pressung der Äpfel zu Apfelsaft tatkräftig mithelfen. Mit mehreren Litern köstlichem heimischen Apfelsaft aus dem Schulgarten kehrte die Abordnung der Umwelt AG zurück.

Jana Blunk – aktuelle Preisträgerin der Dr. Hans Riegel-Stiftung

Die Dr. Hans Riegel-Stiftung unterstützt junge Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen bei Forschungsprojekten und bei ihrer Weiterbildung. Seit 2007 vergibt die Stiftung deshalb Fachpreise an Schülerinnen und Schüler die ihre schulischen Facharbeiten in den Bereichen Biologie, Chemie, Erdkunde, Physik, Mathematik und Informatik schreiben. Hierbei werden die besten drei Einsendungen prämiert.

Jana Blunk belegte einen herausragenden zweiten Platz im Fach Biologie und wurde für ihre Arbeit am 16.9.2019 an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf ausgezeichnet. Sie ist damit nach den Preisträgern Marco Kemmerling (2011), Hendrik Leenders (2015) und Laura Merx (2016) bereits die vierte Preisträgerin aus dem Carolus-Magnus-Gymnasiums. Mit ihrer Facharbeit „Enzymatischer Abbau von Alkanen durch Hefen“ konnte Jana schon die Zuhörer beim Wissenschaftstag „SPE am CMG – short presentations by experts“ begeistern und die Jury von Jugend Forscht überzeugen. Jana hat mit handelsüblicher Hefe, welche man zum Backen von Kuchen und Pizza verwendet, versucht, Schadstoffe wie Benzin umweltschonend abzubauen. In Zusammenarbeit mit der RWTH Aachen wurden interessante Ergebnisse und Möglichkeiten zu möglichen Anwendungen von Hefen im Bereich des Umweltschutzes gefunden.

Wegen ihrer hervorragenden Analyse der Prozesse wurde Janas Facharbeit mit sehr gut benotet. Aus diesem Grund legte sie ihre Facharbeit bei der Dr. Hans Riegel-Stiftung vor und gewann einen herausragenden zweiten Platz im Fach Biologie. Sie erhielt dafür ein Preisgeld von 400€ und wurde in die Alumni-Gruppe der Dr. Hans Riegel Stiftung sowie in deren Akademie aufgenommen. In der Akademie haben die Gewinner und Gewinnerinnen der verschiedenen Preise die Möglichkeit sich auf ihrem Fachgebiet weiterzubilden und Kontakte zu anderen Interessierten zu knüpfen.

https://www.hans-riegel-fachpreise.com/preistraegerinnen/?L=0

SV-Camp 2019

Auch in diesem Jahr haben wir wieder zwei Tage in Brachelen verbracht. Wir, das sind 47 Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis Q2, die sich in der SV oder Technik engagieren, und die SV- und Technik Lehrer*innen Frau Beckers, Frau Weiß und Herr Hamm. Neben den alljährlichen Spielen, wie Bananenrennen, haben wir genügend Zeit gefunden, neue Projekte zu planen und erste Ideen zu entwickeln. Auch eine Einweisung in die Technik war möglich. Bei bestem Wetter saßen wir noch abends bei einem Lagerfeuer zusammen und hatten viel Spaß.